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Polyamid ( Nylon ) ist ein Kunstfaser Material, aus dem Slacklines gewebt werden. Die Polyamid-Bänder weisen eine wesentlich größere Dehnung als vergleichbare Bänder aus Polyester oder Vectran auf und können außerdem etwas leichter gewebt werden (also weniger Gewicht pro Meter, zB etwa 40-50g/m). Oft sind die Polyamid-Bänder als Schlauchband (eine Ausnahme ist zB das Type-18, ein Polyamid-Flachband) gewebt, und in der Regel sind die Bruchlasten geringer als die von ähnlichen Polyester-Bändern. Das Geh-Gefühl ist auf Polyamid-Bändern dynamischer und „smoother“. Diese Bänder sind daher bereits auf kurzen Längen schon gut zum Surfen oder Tricklinen geeignet.

Als Polyester-Bänder werden Bänder bezeichnet, die aus handelsüblichen Polyester (als kein Spezialpolyester wie Vectran) gewebt werden. Je nach Band können unterschiedliche Eigenschaften wie Dehnung oder Gewicht pro Meter beeinflusst werden. In der Regel haben Polyesterbänder jedoch eine geringere Dehnung als vergleichbare Polyamid-Bänder und sind außerdem meist etwas schwerer (etwa 50-80 Gramm pro Meter). Die Polyester-Bänder werden meist als Flachband gewebt und weisen fast immer Bruchlasten von 30-40kN auf. Vor allem für Longlines eignen sich diese Bänder aufgrund der geringeren Dehnung und der höheren Bruchlasten im Vergleich zu Polyamid-Schlauchbändern.

Die Potenzierung dient zur Krafterhöhung beim Spannen von Longlines mit Flaschenzügen.
Für eine 3:1 Potenzierung benötigt man eine Seilklemme z. B. eine Steigklemme ( um die Rolle am Seil zu befestigen ) und eine Einfachrolle.
Die Seilklemme wird im Seilstrang vor der Seilbremse eingehängt. An die Seilklemme wird die Einzelrolle eingehängt, durch welche das aus der Bremse laufende Seil durchgefädelt wird.
Die Übersetzung der Potenzierung wird zu der bestehenden Übersetzung des Basisflaschenzuges dazu multipliziert.
Bei einem 5:1 Flaschenzug mit 3:1 Potenzierung ergibt dies eine theoretisch Übersetzung von 15:1 (5:1 * 3:1).

hier geht’s zur Erklärung

Potterwalk: Beim Potterwalk macht man bei jedem Schritt auf der Line eine halbe Drehung. Zunächst also ein Schritt vorwärts mit einer halben Drehung, dann ein Schritt rückwärts, wieder mit einer halben Drehung.
 
Dieser lässige Trick wurde von Dean Potter, einem amerikanischem Slackline Pionier erfunden
 
Link zum Potterwalk

Pure, die Bezeichnung des ersten Longline Sets bei Slackliner.de

Das Longlineset Pure wurde so genannt weil es einfach ist und sehr effizient. Bei diesem Set wurde ein völlig neuartiger Weg eingeschlagen, der die Effizienz des Sets einfach unschlagbar macht. Es gibt nämlich keine Bremse, sondern nur eine Bandklemme – den RollnLock. Dieses kleine Teil ist nämlich Rücklaufbremse und Potenzierung in einem.

Normale Rücklaufbremsen reduzieren das System enorm da diese eine grosse Reibung verursachen. Beim “Pure ” Longline Set ist diese Reibung durch Verwendung des RollnLock vollständig eliminiert.

Entlastet wird das System dann durch die Fixpunkanker

http://www.slackliner.de/Longlines/Sigma-Longline-Set—PURE–.html

 

 

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