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Slackline Verbote und Stellungnahme Slackline Tools

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Slackline Verbote und Stellungnahme Slackline Tools

Postby HansiLeberwurst » 30.04.2008, 13:01

wir sind gestern beim Slacklinen aus dem Schlossgarten von der Polizei verscheucht worden. "Diese Spanngurte sind seit kurzem unerwünscht" hieß es von unserem freud und helfer.

wir waren 4 leute 2 lines und haben uns anständig benommen. hat noch jemand erfahrungen mit unseren ordnungskräften gemacht? an wen wendet man sich bei solchen angelegenheiten Garten- und Friedhofsamt?
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Re: Slackline im Schlossgarten (Stuttgart) unerwünscht

Postby Neckton » 30.04.2008, 17:13

Also ich such derzeit auch nach einem offiziellen Text, hab aber bisher nichts gefunden. von slackline-tools.de gibt's ne Stellungsnahme, und ich werd auch weiter forschen.

http://www.slackline-tools.de/Bilder/Pr ... Verbot.pdf

Mir ist das erstmal solang ich noch nichts offizielles hab egal.
Neckton
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Re: Slackline im Schlossgarten (Stuttgart) unerwünscht

Postby janlehmann » 03.05.2008, 14:31

Hi,
hat eigentlich schon jemand mit der Parkverwaltung geredet? Es gibt doch tausende Möglichkeiten die ganze Sache ohne ein Verbot zu regeln:
- "Slack-Bäume" mit permanenten Baumschutz versehen
- nur auf Baumschutz kontrollieren (ist doch bei allen Lines möglich !)
- Pfosten für Slackliner aufstellen
- herrausfinden ob Bäume wirklich bleibende Schäden durch Slacklines davontragen
...
Es wäre doch super schade den zentralen Treffpunkt in Stuttgart zu verlieren!

Viele Grüße
Jan
janlehmann
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Re: Slackline Verbote und Stellungnahme Slackline Tools

Postby eisenfinger » 04.05.2008, 14:15

Ich finde es ungeheuerlich das sich Slackline Tools nun daher stellt und öffentlich alle anderen Slackline Hersteller und Vertreiber von Slackline Sets anprangert. Slackline Tools tut ja gerade so als seinen Sie die einzigen die Ihre Sets entwickelt haben das Sie die Bäume schützen.

Es ist teilweise witzig wie Tillmann Müller beschreibt das Sie jedem Set die Tree Friends beilgen. Und gleichzeitig sprechen Sie davon das es außerordendlich wichtig ist ausreichend breite Rundschlingen zu verwenden. Ihren Sets legen Sie 30mm breite verstellbare Schlingen bei.

Slackline Tools spricht die anderen Hersteller und Setvertreiber gleichermassen an und schimpft Sie schwarze Schafe und spricht weiterhin von Profitgier.

Jeder Vertreiber und Hersteller in diesem Segment möchte Profit machen, auch Slackline Tools. Sonst würde die Firma nicht so viel öffentlichkeitsarbeit machen. ( Was in meinen Augen sehr löblich ist, diesen Sport weiter zubringen )

Ich hätte gerne gesehen das diese Firma sich im Vorfeld mit den anderen Herstellern auseinander gesetzt hätte und das Thema diskutiert hat. Wie man Slackverbote generell vermeiden kann. Öffentlichkeitsarbeit spielt hier auch eine große Rolle um die Behörden zu informieren, das sich hier ein neuer Trend auftut und es Verständnisprobleme geben kann.

Leider stellt Slackline Tools alle anderen an den Pranger ohne sich richtig Gedanken gemacht zu haben. Wenn man schon mit Steinen wirft dann sollte man auch bedenken das man im Glashaus sitzt. Ich sehe hier auf die vielen Bilder von Slackline Tools bei Festivals und Events wo kein einziger Baumschutz verwendet wird. Oder Bilder wo der angeprangerte Ankerstich verwendet wird.

Ich hoffe wir finden hier eine ordendliche Diskussion und setzten uns alle mal zusammen. Denn eine Pressemitteilung zu kreiiren und alle anderen anzuprangern kann in meinen Augen nur der falsche Weg sein.

Slackline-Tools hat in meinen Augen sehr viel Ansehen durch diese Mitteilung verloren.

Freundlichst

Michael Weiß
Slacken ist wie leben- trete nie daneben!
http://www.slackliner.de

Denkt an die Bäume und an unseren Sport- benutzt bitte einen Baumschutz
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Re: Slackline Verbote und Stellungnahme Slackline Tools

Postby vagabond » 04.05.2008, 15:16

Im slackline.at-forum gibts dazu schon einen Thread bezüglich Innsbruck, hier ist seit mehreren Beschwerden einer Anrainerin (oder mehrerer, wir wissens nicht) das Stadtmagistrat ebenso dabei Slackliner aus den öffentlichen Parks zu vertreiben. Laut Parkordnung haben sie dazu das Recht (Betreten der Grünflächen verboten, Beklettern der Bäume verboten...), 2 Jahre lang gabs keine Probleme, plötzlich geht nichts mehr.

Christian und Heinz Zak sind jetzt am verhandeln mit Magistrat/Stadtpolitik und wenn alles glatt geht bekommen wir eingemauerte Pfosten an einem definierten Platz, in den restlichen Parks bleibt das Verbot aufrecht. Wie genau dann dort kontrolliert wird ist noch eine andere Frage... Derzeit hängen wir aber in der Luft, von den bekannten Spots werden wir vertrieben, der spezielle Platz ist noch nicht eingerichtet.

Vom Gartenamt gabs als Argumentation warum wir Bäume nicht mehr verwenden dürfen nur "wir wissen nicht wie die Bäume in 10 Jahren ausschauen, also bleiben wir lieber auf der vorsichtigen Seite". Dagegen ist nun leider nix einzuwenden, wir wissen zu Langzeitfolgen für Bäume ja auch nichts. Weder ob ein Abriebschutz jetzt hilft oder nicht (der Borke definitiv, aber wie siehts weiter drinnen aus?), ob es effizientere Methoden gibt die den Druck an den Bäumen besser verteilen... Und und und... Definitiv schaden Reepschnüre Bäumen, an manchen Stellen sieht man hier leider wirklich solche Spuren, argumentativ ist so etwas für uns natürlich sehr schlecht.

Ich fürchte dass die ganze Diskussion (egal ob sich jetzt Sethersteller die Schädel einschlagen oder nicht) in eine ganz bestimmte Richtung bewegt: je mehr Leute Spass am spannen von Bändern und drauf rumlaufen haben umso stärker wird reglementiert werden. Im Endeffekt läufts dann auf "Skaterparks" für Slackliner raus, im besten Fall mit Zaun rundum damit Hunde draussen sch...en. Das hat dann allerdings nichts mehr damit zu tun was diesen Sport noch so gemütlich und angenehm macht, es reduziert sich dann alles aufs reine Balancieren/Koordinationstraining. Fast so schön wie eine 400m Laufbahn...

Bezüglich Sethersteller: "Wir sind die Guten, alle anderen sind doof", willkommen im Kindergarten Schwarz-Weiss.

Ich verwend meine selbst zusammengesuchten Materialien und versuch möglichst wenig Schaden damit anzurichten, ich fürchte nur dass blosser Hausverstand nichts mehr bringt, wenn nur genügend Masse zusammenkommt um auch mit reinstem Gewissen was den Aufbau angeht Bäume kaputt zu machen. Da brauchts nicht mal schwarze Schafe dazu...

lg
Flo
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Re: Slackline Verbote und Stellungnahme Slackline Tools

Postby matsch » 04.05.2008, 20:52

Slackline-tools schreibt das schon richitg:
...nur weil einige Leute sich nicht an die in der Slackline-Szene selbst auferlegte,
unverzichtbare Regel halten, die Natur zu achten!“

...Es liegt an den Slackern selber, wie man mit den Bäumen umgeht.....mal als Vergleich: wieviel Autofahrer sind immer noch ohne Gurt unterwegs?...oder wer fährt in der Tempo 30-Zone wirklich 30km/h???
Jeder Slacker ist ein Teil des Systems - und steht damit mehr in der Verantwortung als jeder Hersteller....meiner Meinung nach absolut daneben, andere Vertreiber und Hersteller für die Situation heranziehen zu wollen.
Grüße
Mathias
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Re: Slackline Verbote und Stellungnahme Slackline Tools

Postby Joool » 04.05.2008, 21:22

Ich war am wochenende in Nürnberg und bin im Park von der Burg slacken gegangen. Nach ca. 1er Stunde kamen 2 "Nürnberger Stadtwächter" vorbei. Die waren sehr interressiert und haben sich auch ausgedehnt das spannsystem angeschaut. dann haben sie noch kurz gelobt, dass ich nen baumschutz verwende (=2 stücke von nem vorwerk teppich). Und sind abgezogen. Von dem her find ich des total ok.

Aber, dass slackline-tools da sofort was schreibt, nur um ihren verkauf zu bewahren bzw. zu erhöhen (ich sehe den Zettel als eine einzige Werbung) find ich absolut unslack:-). Und entspricht für mich in keinster weise dem Lebensgefühl und der allgemeinen Stimmung, die ich beim Slacken habe.

Und noch kurz zu ihren Treefriends...:

Ich glaube zum einen nicht, dass sie wirkich den baum besser schützen als mein toller Vorwerkteppich:-).
Desweiteren glaube ich nicht, dass man es hinbekommt, wenn man die slackline alleine aufbaut, dass die auch da bleiben wo sie hingehören.

Ich finde, dass jeder halt so gut wie möglich die bäume schützen sollte und aus is die geschichte.

Zu dem Verbot von offizieller Seite kann ich nur sagen, dass es doch auch noch andere Bäume in der Umgebung Stuttgart gibt, oder?

Und wenn des euer Treffpunkt is dann schreibt halt allen eine Mail, wo ihr euch in Zukunft trefft!

Joool
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