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Jumpline vernünftig spannen

Wie spannt man am entspanntesten eine Line?
Hier kommen bitte nur Beiträge und Fragen zu Lowlines rein

Moderators: steilwandtaucher, eisenfinger

Jumpline vernünftig spannen

Postby beni » 26.08.2012, 21:36

Hi,
bei mir haben sich schon wieder viele Fragen angesammelt die ich gerne los werden möchte. Ich weiß es sind viele Fragen, aber ich denke auch die Nachfolgenden Slackline Generationen wird dies in jedem Fall interessieren. :-)
Das ganze hab ich auf 2 Themen verteilt:
viewtopic.php?f=4&t=1981
viewtopic.php?f=5&t=1980

Momentan und wahrscheinlich auch mindestens das nächste Jahr spanne ich mein Elephant Freak Line Set auf 14 Meter mit einer Ratsche. So wirklich zufrieden bin ich nicht mit der Ratsche. Link ---> viewtopic.php?f=4&t=1837
Dieses Problem hab ich jetzt einigermaßen dank Bernd von Elephant in griff bekommen. Mit viel Druck durch eine Schlaufe in die ich mich mit dem Fuß rein stelle und mit der Hand auf der Achse kann ich die Line spannen.
Allerdings ist der Aufbau nervig da ich wenn ich die Spannung erreicht hab, spätestens nach 10 Minuten wieder neu ratschen muss.
Kurz: ich bin mit dem Aufbau fast 20 Minuten beschäftigt und kann dann noch nicht mal in Ruhe Slacken.
Auch geht die Ratsche schon wieder immer mehr kaputt und die Line wird auch beschädigt. Zwar längst nicht so schnell wie bei Gibbon, aber ewig wird das auch nicht halten.

Deshalb meine Frage:
Wie spanne ich am besten eine 50mm Line? (nicht am kostengünstigsten)
Zwei Möglichkeiten die mir einfallen:

1.Ratsche weiterhin benutzen, allerdings mit einer Endspannvorrichtung. Und dann müsste ich immer irgendeinen Kumpel mitschleifen der den seitlichen Druck auf die Ratsche gibt.

2.Ein Flaschenzug/Kettenzug. Damit kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Und teuer wird das ganz auch, aber dafür würde ich auch extra in den nächsten Ferien arbeiten gehen.
Lohnt sich für nur Jumplinen bei 50mm ein Flaschenzug/Kettenzug? Benutzt so was jemand zum Jumplinen? Wie viel länger dauert der Aufbau?

Gruß beni
beni
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Re: Jumpline vernünftig spannen

Postby mariner » 26.08.2012, 22:00

http://www.youtube.com/watch?v=ouEJrfp4BY0

So ist's möglich. Schneller als 20min wird das aber wohl auch nicht...
Slacken im Norden, der offene Slackline - Kalender

"Never underestimate the attraction of an one inch polyester line!"
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Re: Jumpline vernünftig spannen

Postby aufgetaut » 27.08.2012, 07:18

Der eleganteste Weg ist in meinen Augen folgender:

50mm linelock von EQB slacklines für 36€ https://www.facebook.com/media/set/?set=a.240301549417181.52245.159130174200986&type=3 und Flaschenzug (Ellington oder Rollenflaschenzug). Beim Flaschenzug kannst Du dann so viele Euros investieren wie du gerne möchtest, ein Ellington (wie der Nano hier vom Shop) ist wohl der günstigste Weg.

Liebe Grüße,

Flo.
aufgetaut
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Re: Jumpline vernünftig spannen

Postby slacki » 27.08.2012, 17:23

Hallo zusammen,

ich bin selbst noch mehr oder weniger Anfaenger und ueberlege welche Line/Ratsche/Flaschenzug wie zu gebrauchen sind.

Eine bessere Ratsche ist die Spanset ErgoABS. Die hatte slackpro Andreas mal erwaehnt. Die kann haerter spannen da Doppelzahntechnik. Aber vor allem Schrittweise entlasten ohne den "dicken Knall". Ausserdem scheint sie einfach viel viel hochwertiger zu sein. Dementsprechen auch teurer. Aber ich vermute mal dass sie eben auch richtig lange haelt.

Ansonsten ueberlege ich die Entlastungsanker-Methode die auf slackpro erklaert ist fuer Jumplines zu benutzen. Damit sollte man ja auch eine normale Ratsche mit Schlaufe einbinden koennen. Ansonsten gibts beim slackliner.de auch einen Spitzhaken fuer 50mm.

Damit kann man dann das Entlasten ueber die Ratsche komplett umgehen. Gefahr gebannt. ;)

Das sind momentan meine Ueberlegungen. Dann kann man natuerlich noch einen richtigen Rollenflaschenzug mit dem Spritzhaken/Linehook nutzen. Ich vermute hier braucht man dann aber etwas Erfahrung bis man weiss mit welchem Spannweg bei welcher Laenge der Line man mit dem Flaschenzug hinterher so nah wie moeglich am Ankerpunkt ist. Und ab 300 EUR nur fuer den Zug. :(

Wie gesagt. Alles Theorie in meinem Kopf ohne praktische Erfahrung. Vielleicht kann nochmal jemand mit Praxiserfahrung bestaetigen dass es so wirklich mit dem Entlastungsanker fuer Jumplines praktikabel ist.
slacki
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Re: Jumpline vernünftig spannen

Postby aufgetaut » 27.08.2012, 20:25

slacki wrote:Eine bessere Ratsche ist die Spanset ErgoABS


Kostet nur so ca. 150€, ist bisschen viel finde ich! Ansonsten ist sie genau das, was man sich in einem 100€ Set wünschen würde :D

slacki wrote:Dann kann man natuerlich noch einen richtigen Rollenflaschenzug mit dem Spritzhaken/Linehook nutzen.


Oder noch besser mit 50mm linelocker. Der Paddle von EQB kostet nur 36€ und macht einen sehr guten Eindruck. Die Spitzhaken Variante finde ich hässlich um ehrlich zu sein :mrgreen:

slacki wrote:Ich vermute hier braucht man dann aber etwas Erfahrung bis man weiss mit welchem Spannweg bei welcher Laenge der Line man mit dem Flaschenzug hinterher so nah wie moeglich am Ankerpunkt ist.


Das kannst Du auch grob oder recht genau ausrechnen, seb hat das neulich erst schön in einem anderen Thread zusammengefasst. Mit bisschen Mathe, braucht es nicht so viel Erfahrung.

Liebe Grüße,

Flo.
aufgetaut
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Re: Jumpline vernünftig spannen

Postby eisenfinger » 28.08.2012, 21:14

Die Angesprochene Entlastungsanker mit Spitzhaken werden wir in kürze auf alle unserer Sets als Option übertragen.
Das System schont die Ratsche und müsste somit ewig halten können.

Wir haben ja auch einen Entlastungsanker im Programm http://www.slackliner.de/Verbindungsele ... rband.html
Wenn jemand das System auch für 50mm nutzen möchte, dann einfach kurz per Mail bei mir melden, es kann natürlich auch mit dem größerem haken ausgestattet werden

Grüße
Michael
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