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Frage: Grundsätzliches zum Flaschenzug

Wie spannt man am entspanntesten eine Line?
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Frage: Grundsätzliches zum Flaschenzug

Postby bertiger » 14.08.2007, 00:07

Ich les hier immer mehr von Flaschenzügen, wie Ihr die baut, handhabt. Slacklinetools hat ein Set welches nur mit flaschenzug gespannt wird.
Slackstar bietet auch welche an...

Soweit so gut, welchen Vorteil hat ein Flaschenzug gegenüber einer Ratsche außer der Gewichtsersparnis?

es gibt ja genug varianten einen Flaschenzug zu bauen. Expressflaschenzug - ist das das selbe wie der Bauernflaschenzug?

Flaschenzug nach ellington...

Welche Systeme Favorisiert Ihr?
Ist es überhaupt sinnvoll einen Flaschenzug für Leines bis 25m einzusetzen? Wie lang kann man denn eine Leine mit den genannten Systemen überhaupt spannen?

und weiter... Längere Lines 50m oder so sind warscheinlich nur mit Flaschenzugsystemen zu spannen, oder was?

Kann hier mal ein Flaschenzugprofi Erklärungen schaffen? erfahrungswerte posten?

ich werde morgen mal versuchen das Slackliner Set mit dem Bauernflaschenzug wie hier schon in einem anderem tread beschrieben spannen, oder es zumindest versuchen. Finde das schon ein wenig konfus fummelig.

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Re: Frage: Grundsätzliches zum Flaschenzug

Postby köbes » 14.08.2007, 08:24

Für mich hat sich die Frage folgendermaßen geklärt:

Wenn ich auf weichen, dynamischen Bändern (meistens Bergsportmaterial) laufen möchte, muss ich zum Spannen viel Weg aus dem Band ziehen und da bietet sich ein Flaschenzug an.
Zum Spannen von härteren Bändern bis 30/40m sind Ratschen (evtl. sogar 2) super.
Dynamische (nicht gethreadete - hoffentlich richtig geschrieben) Bänder würde ich ab 35/40m nicht mehr spannen weil zu wenig Sicherheitsreserven.
Für Längen ab 40m und mehr geht natürlich auch Flaschenzug, weil man viel Weg aus dem Band ziehen muss.

So seh ich das - unverbindliche Meinungsempfehlung :D

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Re: Frage: Grundsätzliches zum Flaschenzug

Postby bertiger » 14.08.2007, 16:37

Danke Dir!
Sag mal dieser Bauernflaschenzug, der sich selbst klemmt. bin heut nicht dazu gekommen, wie sieht das aus wegen der reibung? Denke mal d as ist nicht so dolle auf dauer für die Leine?

Welche Flaschenzugsysteme verwendet Ihr denn?
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Re: Frage: Grundsätzliches zum Flaschenzug

Postby guisepperl » 15.08.2007, 08:33

bertiger wrote: wie sieht das aus wegen der reibung? Denke mal d as ist nicht so dolle auf dauer für die Leine?



Reibung ist da schon hoch, v.a bei schlauchband, das im Knick sehr durchwalkt wird. deshalb ist der Bauernflaschenzug (imo = EllingtonPrinzip) auch von geringem Wirkungsgrad.
Auf dauer gehts auch ziemlich aufs Band, deshalb gibts z.B. von http://alpinstil.de
einen sog. Externen Flaschenzug, bei dem ein anderes, robusteres und glatteres Band verwendet wird.
Damit schont man die Leine, hat mehr Wirkungsgrad und verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten.
Bin sehr zufrieden damit.
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Re: Frage: Grundsätzliches zum Flaschenzug

Postby bertiger » 15.08.2007, 09:25

Fast das selbe habe ich bei Slackstar gesehen, ob nun Karabiner oder dieses Dings da bei Slackstar.

Aber im Prinzip ist es doch ein Bauernflaschenzug? Wie kann man bei beiden Systemen den Wirkungsgrad erhöhen? Stört denn beim spannen nicht die Reibung der Leine?
Wieviel Meter schafft Ihr denn mit so nem System? Ich kann mir beim bestem Willen nicht vorstellen, das da lange Leines mit gespannt werden können.
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Re: Frage: Grundsätzliches zum Flaschenzug

Postby nyck » 15.08.2007, 10:07

bei den flaschenzügen wird immer eine tragfähigkeit und bruchlast angegeben, bei rope-tight zügen liegt die etwa bei 400kg tragfähigkeit und 1000kg bruchlast… was ist denn in unserer gewichtsklasse (bis 90kg) überhaupt vonnöten???
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Re: Frage: Grundsätzliches zum Flaschenzug

Postby guisepperl » 15.08.2007, 11:57

bertiger wrote:Fast das selbe habe ich bei Slackstar gesehen,

Da hat slackstar abgekupfert...
Aber im Prinzip ist es doch ein Bauernflaschenzug?

Stimmt, ist ein Bauernflaschenzug.
Man kann den Wirkungsgrad erhöhen, indem man etwas reibung vermeidet, die natürlich stört
(hier: flachband statt schlauch zum spannen, wegen dem walken.
und: als 4:1 verwendbar, wobei nur einmal band auf band reibt)

Natürlich hast du recht, so ein System schafft auch keine Langen SchlauchbandLines. Schon klar.
rein mit dem System kann ich etwa 15 m spannen (85 kg, durchhang 90cm)
zu zweit 20 m
mit potenz 30 m ca 150cm hoch
länger keine chance. geb ich schon zu. da brauchst rollen zum richtig reibung minimieren. also statikseil, rücklaufsperre etc.
gibts fertig bei slackline.com für 230 $

@ nyck: vergiss diese rope tight dinger, da traust dich nicht draufstellen. wenn, dann musst du sie nach dem spannen rausbauen = riesenact.
ich finde, die Leine sollte das schwächste glied sein, sonst gibts fliegendes metall = autsch
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