facebookyoutubepinterestplus.googletwitter
Social Login:

wie schwierig ist highlinen???

Wie baut man eine Highline, Technik, Equipment?

Moderators: steilwandtaucher, eisenfinger

wie schwierig ist highlinen???

Postby Fluid Flo » 20.02.2010, 21:51

Moin Moin Leute!

Ich hätte mal eine Frage und mache hierzu gleich mal nen neuen Thread auf:

Wie schwierig ist Highlinen?

Und damit als Antwort nicht einfach nur „schwierig“ kommt, will ich meine Frage etwas genauer ausformulieren:

Man hört ja immer, dass Highlinen etwas total anderes und um Weiten schwieriger als Lowlinen ist. Ich war noch nie highlinen, auch nicht waterlinen. Würde beides aber gerne mal machen und trainiere darauf hin.

Mir würden zwei Gründe einfallen, warum eine Highline viel schwieriger ist:
1. natürlich die Höhenangst
2. da die Line nicht direkt vor einem Hintergrund hin und her schwingt an dem man die Bewegung der Line bewerten kann, ist es bestimmt schwerer das
Ausschlagen der Line wahrzunehmen als bei einer Lowline (ähnlich wie beim Waterlinen)

Mir ist klar, dass jede Person anders auf so eine Situation (Höhenangst etc.) reagiert. Der eine bleit relativ cool, dem anderen blockiert komplett der Kopp. Außerdem ist keine Highline wie die andere, die eine wirkt ausgesetzter, ist höher / straffer gespannt etc. als die nächste.
Trotzdem würde ich gerne eure Erfahrungen damit hören.

Und um das Ganze mit irgendwas zu vergleichen fände ich es sinnvoll die Schwierigkeit an etwas anderem zu messen. Hierzu bietet sich meiner Meinung nach das Lowlinen bzw. Longlinen an.

Wahrscheinlich kann man keine Formel bilden, die besagt, dass ich wenn ich 30m longlinen kann auch 10m highlinen kann… (aus oben genannten Gründen) Das geht wahrscheinlich fast genau so wenig wie zu sagen: Wenn jemand 70m Longlinen kann, dann kann er oder sie auch einen Backflip (das alte Äpfel und Birnen vergleichen).
Aber ich würde es trotzdem gerne mal machen. (Vor allem um die Begriffe "schwierig", "mittelschwierig", "halbmittelschwierig" etc. zu umgehen.)

Wie würdet ihr die Schwierigkeit (für euch persönlich?) einschätzen?

Ich „berechne“ es als Vorschlag mal an den maximal begangenen Längen / Rekorden der Slacklinetypen Longline und Highline:
Der Längenrekord für Longlines liegt irgendwo knapp über 200m. Der Highline-Längenrekord bei irgendwo unter 70m. Das ergibt ein Verhältnis von ca. 3 zu 1.

Da ich gerade knapp über 30m Slackline laufen kann wäre ich nach meiner Berechnung bereit eine 10m Highline zu begehen. (Mal davon abgesehen, dass ich keinen Spot habe, mir Erfahrung und Material fehlt, ich noch nicht genügend geübt habe die Line zu fangen / nach dem Sturz wieder auf die Line zu steigen…)

Bitte zerreißt mir nicht nur meinen hinkenden Vergleich, sondern lasst euch mal auf die Gedankenspielerei ein.

War eure erste Highlinebegehung schwerer als erwartet? / leichter als erwartet?

Grüße vom potentiellen 10m Highline-Begeher Fluid Flo

P.s.: Wie lang ist eigentlich die längste bisher gelaufene Waterline? (...)
----------------------------------------------------------------------------------
Fluid Flo
50m Liner + Marienkäferstempelbekommer mit Bienchen im Muttiheft
User avatar
Fluid Flo
50m Liner
 
Posts: 130
Joined: 10.12.2009, 21:06
Location: Bernburg

Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby Meecrob » 21.02.2010, 00:51

die erste war viel schwerer als erwartet.
probiers aus (slackline-convention z.b. walk the line IV), dann weisst dus.
in deinem Beitrag steht bereits alles, was man dir sonst dazu sagen könnte. waterlinen ist highlinen light. probiers doch mal über dünnem eis, dann gibts nen vorgeschmack... :wink:
http://slacklineproject.blogspot.com
Meecrob
Kann schon Tricks
 
Posts: 78
Joined: 25.09.2007, 10:30

Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby Der_Ho » 21.02.2010, 01:05

Bei 60m Longline bin ich eine 6m hohe Toprope 10m lang, dann eine 15m hohe, 10m lange Toprope gelaufen. Dann später bei 85m Longline-Erfahrung bin ich 18m Toprope 10m lang und dann schliesslich meine erste Leash mit 18m Höhe und ca. 35m Länge gelaufen. Das war aber für den ersten Versuch viel zu lang und ich empfehle, zunächst kürzere zu laufen. Bei den ersten Versuchen dachte ich, dass ich das niemals schaffen kann. Vergiss alles, was Du weisst, kennst und kannst. Wenn Du da oben stehst, ist alles anders.
Der_Ho
Highliner Probierer
 
Posts: 176
Joined: 10.09.2008, 19:29
Location: Berlin

Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby seflue » 21.02.2010, 03:16

Also ich persönlich hab mich ja sehr gezielt auf die Highlinerei vorbereitet und wurde dann auch gleich bei der ersten Highline mit Erfolgserlebnissen belohnt. Deswegen kann ich dir glaub ich ganz gute Tipps geben, was man im Vorfeld tun kann.

Wie ich schon an vielen Stellen hier und im at-Forum geschrieben habe, ist die wichtigste Fähigkeit auf der Highline sicheres Fangen. Nicht nur, weil ein Leashfall immer unkalkulierbare Gefahren birgt (im Randbereich kann man am Fels anschlagen, ansonsten sich ungünstig in der Leash verheddern).
Wichtiger sind zwei andere Aspekte.
Erstens: Fangen spart Kraft. Man darf nicht erwarten, daß man bei seinen ersten Highlineversuchen das Ding onsight bis rüber läuft. Sich nach einem Leashfall wieder nach oben zu arbeiten, ist recht kraftintensiv, muß man es mehrmals hintereinander machen, ist man schnell fix und fertig. Hier kommt ein weiterer Aspekt ins Spiel: Fangen ist nicht gleich fangen. Viele Leute fangen die Leine nur mit den Händen und müssen dann, auch wieder unter nicht unerheblichem Kraftaufwand, sich zurück auf die Leine schwingen. Fängt man die Leine jedoch gleichzeitig mit den Beinen im Schritt, so gibt einem das die Möglichkeit den Schwung, den man durch den Fall aufnimmt, dazu zu nutzen, wieder auf die Leine hochzuschwingen. Im besten Fall sitzt man dann also gleich wieder rittlings auf der Leine, das ist der perfekte Catch. Man befindet sich sofort wieder in einer Position, die keine Kraft kostet und kann gleich mit einem Sitzstart den nächsten Versuch starten.
Das mit dem "Leine im Schritt fangen" klingt etwas brutal, ist aber, mit etwas Übung, bei weitem nicht so schlimm, wie man denkt. Ich selbst hab mir noch nie direkt beim Catch die Weichteile eingehauen, höchstens im Nachgang beim Umschwingen etwas ungünstig mit der Leine "drübergerollt" - passiert aber sehr selten.

Der zweite Aspekt beim Fangen ist der psychische. Wenn du weißt, daß du die Leine ziemlich sicher fängst, hast du weniger Angst. Du kannst dich mehr auf's Slacken konzentrieren, da nicht jeder Fehlversuch gleich wieder mit einem langwierigen Hocharbeiten auf die Leine verbunden ist, außerdem muß man keine Angst vorm Fallen haben, denn man fällt beim Fangen ja nicht wirklich. Außerdem behält man die Kontrolle über die Situation. Mir persönlich hat es jedenfalls sehr geholfen, nicht bei jedem Fehlversuch auf die Lebensversicherung "Leash" angewiesen zu sein. Ich stürze auch beim Klettern nicht gern. ;)

Legst du keinen perfekten Catch hin, hängst du zwar mit den Händen (und möglichst auch mit einem Bein) an der Leine, mußt aber auch wieder hochschwingen können.

Also gibt es drei Dinge, die du üben kannst: Fangen an sich, also der sichere Griff nach der Leine, inklusive möglichst im Schritt fangen, damit ein Bein immer an der Leine ist (spart Kraft, ermöglicht Umschwingen), das Umschwingen und zu guter Letzt das Hochschwingen, wenn man den Umschwung aus dem Fall nicht hinbekommen hat.
Aus psychologischen Gründen, würd ich mit dem Umschwingen anfangen. Das gibt dir erstens ein gewisses Vertrauen in deine Festhaltefähigkeiten, zweitens ein Gefühl dafür, wie die Leine im Schritt liegt (und wo sie liegen sollte, damit es nicht wehtut) und drittens muß man sich dafür nicht so sehr überwinden. Also einfach rittlings auf die Leine setzen, mit beiden Händen festhalten, zur Seite wegkippen lassen, dabei die Leine in den Schritt ziehen und mithilfe des Schwungs wieder in eine rittlings sitzende Position kommen. Am besten gleich in beide Richtungen üben.
Danach kommt das Fangen an sich. Am besten man fängt damit an, in die Hocke zu gehen und nach der Leine zu greifen, dabei läßt man sich rittlings auf die Leine plumpsen. Die Leine sollte dabei nicht genau auf die Weichteile gezirkelt werden, sondern über den rechten oder linken Oberschenkel abgedämpft. Gibt am Anfang bissel blaue Flecken, wird mit mehr Training besser. Wenn man dabei eine aufrechte Rückenposition hält, nimmt man die Familienjuwelen noch besser aus der Schußbahn. Kippt man dabei zur Seite weg, gleich versuchen, einen Umschwung dranzuhängen, also Beine strecken und Leine in den Schritt ziehen. Mit ein bißchen Übung klappt das irgendwann fast wie von selbst.

Das Aufschwingen auf die Leine kann man unabhängig von seinen Fortschritten beim Leine-Fangen üben. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man macht einen Hüftaufschwung aus dem Hängen (nicht leicht, kostet ziemlich viel Kraft) oder man schwingt hoch, indem man das eine Bein angewinkelt mit der Kniekehle an die Leine hängt - bei mir das rechte, das andere nach oben streckt, es mit Schwung nach unten wirft und sich gleichzeitig mit den Armen nach oben zieht. Bei mir geht dabei erst der rechte Arm in den Stütz, wärend der linke dafür mehr zieht. Leichter wird es, indem man die Arme möglichst weit von dem an der Leine hängenden Bein versetzt, und auch relativ weit auseinandergreift. Schubbert am Anfang mächtig in der Kniekehle, hat man aber erstmal den Dreh raus, geht es wie von selbst und braucht sehr wenig Kraft. Ich nenn ihn den Stefan-Mount, weil ich's mir vom Landcruising-Stefan abgeguckt habe. ;)

Für die beschriebenen Übungen ist am Anfang 'ne auf 1,80 - 2m gehängte 10-15m lange Slackline gut. Später kann man die Übungen am Ende von Longlines in entsprechender Höhe einbauen, um Routine reinzubekommen. Das Aufschwingen war irgendwann meine Standard-Methode um auf Longlines raufzukommen, das Fangen hab ich beim Absteigen gemacht, oder wenn eine Drehung am Ende nicht geklappt hat.

Was kannst du sonst noch tun? Da stellt sich die Frage: Was ist eigentlich schwierig an einer Highline? Das eine ist der optische Aspekt, das andere die Höhenangst, wie du schon gesagt hast. Die Höhenangst führt dazu, daß man mit einem sehr hohen Puls auf die Leine geht, daß man unter extremen Stress eine Sache tun muß, für die man eigentlich möglichst entspannt sein sollte. Letzteres läßt sich eigentlich fast nur durch Highlinen wirklich trainieren. Aber schwierige Slacklines im allgemeinen sind auch schon eine gute Vorbereitung. Schlabbrige Longlines, Longlines mit hohen Startpunkten, lange Longlines, Longlines bei Wind ... Waterlines.
Für den optischen Aspekt sind Waterlines eine gute Vorstufe, aber auch, wie ich in letzter Zeit festgestellt habe, das Slacken im Dunkeln. Man macht sich unabhängiger von visuellen Hilfen, konzentriert sich mehr auf seine Füße und die gefühlte Bewegung der Leine - das steigert das Linegefühl ungemein und ist supergutes Highline-Training. Und jetzt im Winter eine willkommene Möglichkeit, um Slacklinetraining in den Alltag einzubinden, wo man häufig erst Zeit zum Slacken findet, wenns schon wieder dunkel ist.

Naja, ist mal wieder ein langer Text geworden - ich hab ja 'nen Ruf zu verteidigen ... ;) - ich hoffe, ich konnte dir trotzdem helfen.
Die Bäume sind der Grundpfeiler unseres Sports - für uns Slackliner ist ihre Unversehrtheit daher essenziell.
Darum verwendet immer Baumschutz!

http://linelog.blogspot.com
User avatar
seflue
Highliner Probierer
 
Posts: 503
Joined: 16.02.2008, 23:46

Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby Fluid Flo » 21.02.2010, 21:52

Danke erst mal für die vielen schellen, guten und ausführlichen Antworten!!!

Zu Meecrobs Aussage:
die erste war viel schwerer als erwartet.

Einerseits erwarte ich, dass es beim ersten Mal wesentlich schwieriger wird als erwartet… :? Gerade wenn man hört
Wenn Du da oben stehst, ist alles anders.
...

In einem anderen Teil von mir herrscht die wahrscheinlich totale Selbstüberschätzung vor und das Wunschdenken meine erste Highline fix durchzulaufen – denn bevor ich keine Highline gelaufen bin weiß ich eben nicht wie schwierig es ist und unterschätze es, egal wie viel ich im Forum darüber lese.

Und in dieser Selbstüberschätzung liegt natürlich ganz deutlich die Gefahr, mich damit für meine erste Begehung stark unter Druck zu setzen…
Also beginne ich möglichst kurz und easy um mich nicht zu verrückt zu machen und langsam ranzutasten. Also erst nach einigen Longlines, längeren Waterlines etc.

@seflue: gerade ein langer Text mit vielen Infos hilft viel!!!
z.B. der Tipp mit dem im Dunkeln slacken und die ganzen Fang- und Aufstiegsgeschichten. Den Tipp die Bewegungen wie Fangen der Line weiter aufzutrennen und dann einzeln zu üben werde ich auch beherzigen – und habe heute schon an einer 30m-Line ein bisschen geübt. Oder das gleich durchschwingen, so dass man wieder oben ist – könnte fast ein Trick sein… Wie Du schon schreibst: wenn man gut fangen kann und dadurch die Gefahr in die Leash zu fallen kleiner ist, dann macht man sich bestimmt nicht ganz so stark in die Hose.

Ich glaube was es auch leichter machen würde:
wenn die ersten Schritte auf der Line noch über festem Boden sind und dann erst der Abgrund (aber am besten ohne Anprallgefahr) beginnt. Dann könnte man die ersten Schritte noch Vertrauen in die Line schöpfen bevor es high hinaus geht. Aber so einen Wunsch-Spot irgendwo finden zu wollen ist wohl ziemlich aussichtslos.

Zum Fangen der Line: ich habe eine 35mm breite Line und das Gefühl, dass die schlechter zu fangen / greifen ist als eine 25er. Denkt ihr auch?

@der Ho:
Wenn die 60m Longline und die 6m hohe und 10m lange Line mit Toprope für dicht ähnlich schwer waren, dann spricht das ja eher für ein Verhältnis von 6 zu 1…
Als erste Line mit Leash gleich 35m zu gehen klingt echt heftig!!!

@Meecrob:
Ja, ich will es mit der Highline selbst versuchen, dann weiß ich endlich wie schwierig es ist und schreib es dann auch nochmal hier ins Forum.
Aber erst bereite ich mich noch ne Weile gründlich vor!
Wo finde ich denn Infos über „walk the line IV“? Gibt’s da schon was im Netz?

So, noch zwei letzte Fragen:

Ich fixiere mit den Augen bisher gerne die Line einige Meter vor mir, dabei fühle ich mich sicherer als beim Fixieren des Endes der Line am Fixpunkt. Kann ich das für Water- und Highlines so beibehalten oder ratet ihr mir davon ab?

Man sieht ja in Highline-Videos häufig den Sitzstart ein Stück vom Fixpunkt weg (evtl. um die Anprallgefahr zu umgehen / minimieren), andererseits werden die Lines dann meist bis zum Ende durchgelaufen (obwohl am Ende der Line doch meist auch Anprallgefahr bestehen dürfte). Sehe ich das richtig? Wird das gemacht, weil das Risiko zu fallen am Beginn der Begehung größer ist?

Grüße,
der Flo
----------------------------------------------------------------------------------
Fluid Flo
50m Liner + Marienkäferstempelbekommer mit Bienchen im Muttiheft
User avatar
Fluid Flo
50m Liner
 
Posts: 130
Joined: 10.12.2009, 21:06
Location: Bernburg

Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby seflue » 21.02.2010, 23:56

Versuch nicht irgendein Verhältnis zwischen Schwierigkeiten von Longlines und Highlines aufzubauen, das funktioniert nicht. Jede Highline ist anders und die Schwierigkeiten sind häufig gefühlt, da rein optischer Natur. Ausgesetztheit und visuelle Fixpunkte spielen eine große Rolle.

Was das loslaufen über festem Grund angeht ... wenn du den Sitzstart (Chongo) beherrschst, würde ich dir davon abraten. Ich hab bei meiner ersten Highline auch erst versucht, am Ende loszulaufen, hatte aber viel zu viel Schiss, bei einem Fehler auf den ersten paar Schritten bei einem Abgang an den Fels zu schlagen - und diese Gefahr ist sehr real. Also entschloss ich mich doch zum Sitzstart und dies war eine gute Entscheidung.
Was das Durchlaufen angeht: Die letzten Schritte einer Highline empfinde ich persönlich als die leichtesten. Man sieht den Abgrund nicht mehr, es ist kaum anders als auf einer Lowline. Wenn man nicht aus Torschlußpanik irgend 'nen blöden Fehler macht, kann eigentlich nix mehr passieren. Bei meiner ersten Highline hab ich die letzten Schritte jedenfalls in vollen Zügen genossen, weil ich wusste, daß ich jetzt nicht mehr runterfalle und so gings mir eigentlich auch bei allen anderen Highlines, die ich bis jetzt gelaufen bin.

Was den optischen Fixpunkt angeht: jeder hat da andere Präferenzen. Auf meinen ersten Water- und Highlines hab ich immer einen bestimmten Punkt über dem Fixpunkt der Leine angestarrt. Inzwischen versuch ich davon wegzukommen und nur noch verpeilt ans andere Ende zu schauen, ohne einen bestimmten Punkt scharfzustellen. Das hilft mir, mich mehr auf das Linegefühl zu konzentrieren und ist wichtig für längere Highlines. Und genau das kann man sehr gut durch Slacken im Dunkeln trainieren.
Die Bäume sind der Grundpfeiler unseres Sports - für uns Slackliner ist ihre Unversehrtheit daher essenziell.
Darum verwendet immer Baumschutz!

http://linelog.blogspot.com
User avatar
seflue
Highliner Probierer
 
Posts: 503
Joined: 16.02.2008, 23:46

Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby Fluid Flo » 23.02.2010, 10:29

Tach!

OK, also kein Verhältnis... (schade)

Ja, wenn Anprallgefahr besteht, dann werde ich es mit einem Sitzstart probieren (um den Felsen nicht unnötig zu gefährden). Aber ich denke ich beginne mit einer einfacheren, weniger hohen Baum-Highline. Und wenn die gut eingerichtet ist, dann kann ich vom Fixpunkt loslaufen.

@seflue:
Deine beiden Methoden beinhalten beide das Schauen auf die andere Seite. Funktioniert es denn bei High- und Waterlines auch kurz vor sich zu schauen? Oder ist das wesentlich schwieriger?

@alle:
Gibt es Leute die das machen? Oder soll ich mir schon mal das "ans Ende der Line" (wohin genau auch immer) schauen angewöhnen? Momentan (bzw. für Nicht-High oder -Waterlines) finde ich das kurz vor mich schauen leichter - da hab ich meine Füße mit im Blick und muss die Line nicht mit dem Fuß ertasten.

Grüße,
Flo
----------------------------------------------------------------------------------
Fluid Flo
50m Liner + Marienkäferstempelbekommer mit Bienchen im Muttiheft
User avatar
Fluid Flo
50m Liner
 
Posts: 130
Joined: 10.12.2009, 21:06
Location: Bernburg

Next

Return to Highline

 


  • Related topics
    Replies
    Views
    Last post

Who is online

Users browsing this forum: Bing [Bot] and 1 guest

cron