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wie schwierig ist highlinen???

Wie baut man eine Highline, Technik, Equipment?

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Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby Der_Ho » 23.02.2010, 11:03

Das nach unten schauen würde ich mir schnell "abgewöhnen" - wobei: Zum Tricklinen macht es Sinn!

Besser: trainiere Alternativen!
Ich versuche, mir für jede Lage eine Option offen zu halten und habe momentan 3 Techniken, die ich einsetze.
1. Ans Ende der Line schauen (Alternativ auch Punkt hinter dem Befestigungspunkt)
2. Auf den Boden in 5-15m schauen und Fixpunkt alle paar Meter wechseln, wenn er zu nahe kommt
3. Diffus (ohne konkreten Fixpunkt) auf die Line schauen in ca. 5m Entfernung (-> bei Waterlines quasi unmöglich)
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Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby seflue » 23.02.2010, 19:22

Füße im Blick behalten ist 'ne Sache, die du für's highlinen komplett vergessen kannst. Auf der Highline auf die Füße gucken zählt als "advanced move" für die Mutigen mit viel Line-Gefühl. Denn im Gegensatz zu Low-Lines ist der nächste feste Bezugspunkt 10m und mehr entfernt. Da beim Direkt-Nach-Unten-Schauen der Gleichgewichtssinn auch etwas beeinträchtigt ist (er funktioniert einfach viel besser, wenn der Kopf waagerecht gehalten wird) ist das echt viel schwerer, als wenn man auf's Ende guckt. Auf der Longline macht das der sehr nahe feste visuelle Bezugspunkt mehr als wett, zumal man keine Ablenkung durch eine wabernde Leine hat.
Beim Highlinen ist die Tiefe unter einem schon so gruselig genug, man muß nicht auch noch permanent hineinschauen. ;)

Aber wie der Ho schon gesagt, hat: Unterschiedliche Strategien für unterschiedliche Slacklines. Bei langen und schwierigen Longlines schau ich eigentlich permanent auf die Wiese direkt vor meinen Füßen. Beim High- und Waterlinen aufs Ende. Wobei ich da jetzt meine Strategie etwas flexibler gestalte als am Anfang und versuche, davon wegzukommen, einen Punkt anzustarren und mich voll darauf zu konzentrieren. Ich guck zwar zur anderen Seite, versuch aber diese eher als größere Fläche mit einem Muster wahrzunehmen und mich mehr auf die Füße zu konzentrieren. Vorteil dabei: Der Körper "weiß" immer genau, wo die Leine ist, was im Falle eines Falles ein deutlich präziseres Fangen ermöglicht.
Die Bäume sind der Grundpfeiler unseres Sports - für uns Slackliner ist ihre Unversehrtheit daher essenziell.
Darum verwendet immer Baumschutz!

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wohin schauen?

Postby Fluid Flo » 23.02.2010, 19:32

Danke für die erneut coolen Antworten!
Werde also auch verschiedene Techniken einstudieren um immer noch einen Joker im Ärmel zu haben 8) .

War auch gestern schon im Dunkeln auf Geländern trainieren (allerdings war es durch den Schnee noch zu hell um es wirkliches Training für High- und Longlines nennen zu können).

Grüße,
Flo
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Re: wie schwierig ist highlinen???

Postby razgriz » 06.04.2010, 10:13

Obwohl ich null Highline-Erfahrung hab geb ich zum Thema opt. Fixpunkt mal meinen Senf dazu:

Ich find es grundsätzlich einfacher "geradeaus" zu gucken...grade bei den normalen 25er und 35er Lines...
Dabei fokusiere ich nichts bestimmtes, hab mehr n "glasigen Blick" auf nen Punkt iwo oberhalb des Fixpunktes. Hat man, find ich, viel mehr Gefühl.
Wenn ich jetzt meine Vorstiegs-Erfahrung auf die Highline übertrage, glaube ich, dass man das bei ner Highline erstmal garnicht anders machen kann. Obwohl ich kein Problem mit Vorstiegsstürzen habe (wenns nich grad ne 5 in Ettringen is, bei der man überall nur Aufschlagsgefahr hat), darf ich sobald ich am scharfen Ende über der Sicherung bin, nicht mehr runter gucken. Je schwieriger der Zug, desto mehr muss ich mich auf alles vor und über mir fokusieren. Guck ich runter bin ich ausm Rythmus und meine Sturzgefahr steigt erheblich. erst nach nem schweren Zug oder am nächsten Sicherungspunkt gucke ich wieder (gerne) runter...alles andere macht einen verrückt^^
Glaube nicht, dass das bei ner Highline anders ist. Selbst ohne Sturzangst bringt einen der Blick nach unten doch raus, sodas man nicht mehr "voll dabei" ist? Es lenkt einfach ab, oder?

Naja, das waren jetzt einfach mal meine unerfahrenen Gedanken zur Highline...
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