Wohlgemerkt, das ist nicht 100%ig eine von den Methoden, die Slackpro selbst in den Anleitungen beschreibt.
Da ich selbst auch nur am experimentieren bin, bin ich für Anmerkungen und Kritik sehr zu haben.
Zuerst kommt um jeden Baum eine Baumschlinge, selbstgeknotet. Ins eine Ende kommt eine Schlaufe (Band doppelt nehmen, Sackstich, etwas Band überstehen lassen. Muß nicht viel aushalten, zieht sich aber irgendwann zu)
Je nach Länge der zu spannenden Line wird sie 3-6 Mal in die eine Richtung um den Baum gelegt, durch die Schlaufe gefädelt, eine Wicklung in die andere Richtung gewickelt, und anschließend am überstehenden Band festknoten. (dreifacher Weberknoten - muß auch nicht viel Zug abkönnen, und geht nachher wieder auf)
Der Slackhook wird dann unter alle Lagen Band gelegt:
Im Slackhook wird die Line gelockt. Durchgefädelt, oder gestochen, je nachdem wie viel Line man über hat.
(Die beiden Fotos oben sind von einer kurzen Line - bei der langen Line sieht das bei mir analog aus - nur mit mehr Lagen Baumschlinge und einem dicken Teppich)
Am anderen Ende wird die Line in die Slackbuck gefädelt. Also auf dem Foto die linke Hälfte:
Für die Spannkonstruktion nimmt man noch ein zweites, kürzeres Stück Line hinzu. Das wird so gefädelt, wie man das auf der rechten Seite sieht: Einen gewöhnlicher Linelocker fädeln, und anschließend das innere Ende nochmal außen herum legen, so daß es ebenfalls auf Zug blockiert. (Hinterher ist es dann das äußere Ende)
Der Rest der Konstruktion sieht so aus:
Auf der Spannseite werden zwei Baumschlingen (bzw. eine lange Baumschlinge) angebracht. Die obere in Gehhöhe, die untere für den Kettenzug.
Am unteren, inneren Band im Slackbuck wird der Kettenzug befestigt (Schäkel + noch ein Hook) und gespannt. Wenn die Line jetzt genug Zug hat, oder die Kette zu Ende ist, wird das obere Ende per Slackhook in die Baumschlinge gehängt und von Hand straff gezogen.
Jetzt kann man den Kettenzug entlasten. Und entweder abbauen, oder das Zugband nochmal von Hand anderthalb Meter kürzer ziehen und weiterspannen.
Wenn der Kettenzug und die Haken raus sind, bleibt noch die Schnalle und ein paar lose Enden Seil übrig, die man noch aus dem Weg knoten kann.
Zum Zeitaufwand müsst ihr knispel befragen, ich war für ein paar Minuten abgelenkt.
Je nach Übung und Seildehnung etwa 20-30 Minuten.
Fast hätt ich's vergessen: Zum Abbauen kann man einfach die Knoten an der Baumschlinge lösen. Da ist -wirklich- kaum Zug drauf.



