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Line in Sporthalle spannen. Wie am besten?

Wie spannt man am entspanntesten eine Line?

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Beiträge insgesamt: 12773 • Seite 6 von 10 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Re: Line in Sporthalle spannen. Wie am besten?

Beitragvon eisenfinger » 21.01.2009, 18:48

Ich glaube das ganze führt hier zu nichts weiterem, ausser das sich gewisse Personen "Steilvorlagen" geben- die ich persönlich nachvollziehen kann.

Der Link den Bertl da gepostet hat, ist super. Ich greife das ganze mal auf und werde mal weiteres in arbeit geben.
Danke!

Hier nochmals der Links zum Aufbau in der Halle

Grüße

Michael
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Re: Line in Sporthalle spannen. Wie am besten?

Beitragvon Ikowa » 22.01.2009, 12:00

Neiiiin, ich bin kein Steilvorlagen Bastler, vielleicht naiv, ok, aber wer hat bloß den Leuten mit so einem starken Auftritt das Nervenkostüm so transparent geschmirgelt? Seisdrum, sorry Patrick. Wir lernen uns gerade erst kennen. Gutdamit.

Berlts Fund scheint mir auch interessant, weil da ja der Bay. Turnerbund etwas darstellt das die bay. Laspo als "nicht bestimmungsgemäße Nutzung von Sportgeräten" bezeichnen würde. Immerhin sechs Meter sechzig Zentimeter lang.
Ferner trifft Slacky den Punkt: „dass es keine DIN-Norm gibt, die festlegt was ein Fixpunkt für eine Slackline aushalten muss.“ Ist auch schwierig wenn keiner festgelegt hat was eine slacklie ist.
Mit unseren Wiesenerfahrungen können wir da keinem kommen der irgendwas normieren oder versichern will.

Aber vielleicht ist es tatsächlich ein Ansatz erstmal „über die Line zu gehen“. Will sagen: Was würden wir denn wollen.
Und da wäre dann der Ansatz vom Turnerbund schon mal etwas. 6,60m halt.

Ich hätte dann noch gerne 15m und 30m.
Versuchen wirs doch mal. Irgendwer hat das Statement vom bay. Turnerbund ja sehr kompetent hinterfragt und untermauert. Vielleicht kriegen wir ja einen 15m- Aufbau organisiert, gerechnet und belegt, um das denen dann vorzustellen.

PS:
Bei uns in der Halle halten auch die Volleyballhaken in den Wänden --- eine Rodeoline ohne Vorspannung ---
muss nicht die Regel sein !!! lasst sich aber verstärken.
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Re: Line in Sporthalle spannen. Wie am besten?

Beitragvon Ikowa » 28.01.2009, 01:54

hi,
Theorie ist grau. Praxis auf eigene Gefahr.
Ich habe den Aufbau vom Bayrischen Turnverband mal modifiziert auf eine 15m- line. Dazu habe ich mich dem verfügbaren Slacklinerechner von Robert Skarka bedient.
Ausgangspunkt waren die Hülsen der Reckstangen in unserer Halle, die 22m voneinander entfernt eingebaut sind. Statt kleiner Kästen (40 cm)werden große Kästen verwendet (90cm). Der Rechner ermittelt die horizontale Kraft in der Line. Diese Kraft sollte nicht größer werden als in der Anleitung vom BTV.
Im Ergebnis kann ich das 80 kg- Männchen auf die line setzen und spannen bis 75cm Durchhang erreicht werden.

Eigentlich simpel. --- Überprüft mich bitte mal!

Man könnte die Kästen bis 17,40m auseinanderschieben, vorher ergäbe sich immernoch ein günstigerer Anlaufwinkel der Schlingen an die Reckstangen als im BTV- Vorbild. (Herauszugsgefahr bei steilem Winkel).

Mal schaun was der Gerätehersteller dazu sagt,- und evt der BTV.

slackwell Ingo
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Re: Line in Sporthalle spannen. Wie am besten?

Beitragvon Ikowa » 01.02.2009, 20:01

hm, die Theorie ist halt wirklich grau.

Wir haben gestern in der Halle die line gespannt wie oben beschrieben.
15m, über 2 Kästen (90cm), an den Fuß der Reckstangen geschlauft. Die Kästen standen 2,50cm vor den Reckstangen. Der Abspannwinkel war also mit ca. 20° günstger, weil flacher, als der im Bericht vom Bayrischen Turnverband.
Gleich beim ersten vorsichtigen Spannen der line (ca. halbe Ratschenwicklung kam die Reckstange mit einer ratternden Bewegung aus dem Boden gefahren.
Ich war echt gefrustet.

Ich werde Reckstangen für Fixpunkte von slacklines nur noch hinterspannt verwenden.

Das heißt mit möglichst zweiseitiger Verspannung von einem Punkt der Stange zu zwei Punkten am Boden. Und da sind wir wieder bei den Haken vom Spannreck, die ich als Fixpunkt viel verlässlicher finde. (bestimmt gibts für die zulässige Beanspruchung der Haken eine Norm).

Ich denke ohne Rückverspannung kann sich eine Reckstange grundsätzlich immer aus der Hülse nach oben bewegen sobald eine Kraft nach oben wirkt. Und das ist ja der Fall durch die Umlenkung der Zugkraft am Kasten. Ob sich die Stange in der Hülse so stark verklemmt daß die entstehende Reibung größer ist als die vertikale Kraft hängt sicher auch von der Differenz der Durchmesser von Stange und Hülse ab.
Vielleicht haben wir ja ausgeleierte Teile. Aber auch wenn die Stange gestern nicht umgekippt ist, ich werde das Zeug meiden.

Soweit zur Vorsicht.

Wir haben dann noch 33 Meter zwischen einer Gebäudestütze und einem Haken vom Spannreck gezogen. Wenn ich heute nachrechne waren da sicher 4000 N drauf. Die halten also Einiges, wüsste gern wieviel....

slackwell Ingo
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15m in der Halle, die Unvollendete.JPG
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Re: Line in Sporthalle spannen. Wie am besten?

Beitragvon Milchkuh » 03.02.2009, 14:14

sieht ganz ordentlich aus
Ich brauch kein Glück-Ich bin Sonntagskind
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Re: Line in Sporthalle spannen. Wie am besten?

Beitragvon Ikowa » 03.02.2009, 20:03

dankeschön milchkuh

Was ich erfahren habe sind Anhaltspunkte, keine Aufbauanleitung:
Reckstangen
können systemgerecht verwendet in 54cm Höhe eine horizontale Kraft von 9KN aufnehmen. Maximaler Krafteintrag in vertikaler Richtung: 90KN

Reckstangen die nicht gegen Herausziehen im Boden verankert sind können ohne Abspannung nicht sicher verwendet werden. Mit einer weiteren line und einer Ratsche kann die Stange nach hinten zweiseitig verankert werden: in die Verspannungshaken der Reckstangen. Abspannung vorsichtig! anratschen.

Verspannungshaken der Reckstangen können systemgerecht verwendet 80KN aufnehmen. Systemgerecht heißt: Krafteintrag entsprechend der Ausrichtung des Hakens. Vorsicht beim Hochführen der Schlaufen aus dem Haken. Wenn die gespannte Schlaufe an der Bodenkante aufsitzt kann der Hallenboden beschädigt werden!

Feste Haken in den Hallenwänden
sind unterhalb von 2m ab Hallenboden gegen evt. hängenbleibende Körperteile abzudecken.

Näheres und genaueres erfahrt ihr beim Sportgerätehersteller. Nachfragen fördern u.U. die Feststellung einer Norm, was nicht unter 2-3 Jahren abgeht, solange gilt für Bayern das Schreiben der LASPO.

Bevor ich Gefahr laufe mich fast nur noch mit mir selber zu unterhalten: slackwell Ingo
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Re: Line in Sporthalle spannen. Wie am besten?

Beitragvon Bud Reiniger » 03.02.2009, 20:34

... bevor sich Ingo aus Frust wieder abmeldet, hab ich noch ne Anmerkung zum Thema "Rückverspannung" ;-)

Man sollte gut aufpassen, in welcher Höhe und in welchem Winkel man die zweite Line anbringt. Ich habs mal fertig gebracht, dass sich die Kräfte genau neutralisiert haben und dadurch einen Volleyball-Pfosten aus dem Boden gezogen. Dummerweise stand ich daneben und hab seither ne Beule auf der Stirn ...

Cheers
Patrick
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