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Fragen zum Elligton

Wie spannt man am entspanntesten eine Line?

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Beiträge insgesamt: 13409 • Seite 1 von 1

Fragen zum Elligton

Beitragvon Maria » 07.08.2011, 20:14

Hallo Leute
vieleicht kann mir mal jemand ein Paar Grundsätzliche Fragen beantworten. Es geht um den Elligton mit dem wir uns derzeit befassen.
Ich hab diverse lange slacklines 35 und 50m die man ja nicht mit Ratsche spannen kann.

Was ich bisher nach vielem lesen und bissel testen rausgefunden habe:
Als Spannband eignet sich ein 25mm Band am besten.
Hier die Frage:
welches Band nehmen? Ich suche eines welches möglichst Glatt ist um die Reibung im Elligton zu minimieren. Oder ist das zu vernachlässigen? Sollte das band nicht auch möglichst dünn sein?

Die Umlenkungen:
Ich denke am einfachsten sind ja die Edelstahlschäkel, aber... Ist es nicht besser wenn man Quadratschraubglieder nimmt? Oder irgentwas anderes eckiges?
Im Schäkel wird das Band ja bissel gestaucht was warscheinlich auch nicht optimal ist, oder sehe ich das falsch?

Die Ringe haben zwar einen etwas grösseren radius aber auch hier wird dies sicher nagativ sein?

Potenzierung:
Ich habe da gesehen das es mit Karabinern, Schäkeln und diversen Rollen gemacht wird. Welche erfahrungen habt Ihr gemacht? Was ist sinnvoll, gut und günstig?

Meine Versuche mit Schäkeln sind eher dürftig.
Habe ein paar mal aus Spaß an der Freud ne Sigma auf ca 20m gespannt : Linelocher, 5 Edelstahschäkel und die Slackliner.de Flex als Spannband... Es geht, aber es macht nicht wirklich spaß.

Achso... Zughilfe... elend. Ich mache da eine Schlaufe mit einem Knoten und ziehe. Aber das ist au an den Händen...
Wie macht Ihr das.

Mir ist schon klar das es ein paar Anbieter gibt die fertige Lösungen haben, aber das ist mir zu teuer und der eine oder andere verfolgt andere ansätze. Ich versuche das optimum zu bekommen :-?, wenn ich dann schon ein neues Setup haben möchte...

Bis denne, ich bin gespannt auf die Flaschenzugprofis
Maria
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Re: Fragen zum Elligton

Beitragvon mariner » 07.08.2011, 21:25

Maria hat geschrieben:Hier die Frage:
welches Band nehmen? Ich suche eines welches möglichst Glatt ist um die Reibung im Elligton zu minimieren. Oder ist das zu vernachlässigen? Sollte das band nicht auch möglichst dünn sein?


Eines, das hält. Wenn Du ne 50m-Leine straff spannst, sind da schon mal um die 10kN im Band. Ein Ellington hat zwar eine 1:4-Übersetzung, das sind dann aber immer noch 2,5 kN im Ellingtonband. Dann komm noch hinzu, dass die Stränge unter Umständen aufgrund von Reibung nicht gleichmäßig belastet sind. Es gibt extra Ellingtonband, einfach mal die diversen Shops im Netz abklappern. Ein paar Meter Slackline sollten auch gehen. Viele spannen auch direkt mit der Line, wenn sie kürzer aufbauen.

Maria hat geschrieben:Die Umlenkungen:
Ich denke am einfachsten sind ja die Edelstahlschäkel, aber... Ist es nicht besser wenn man Quadratschraubglieder nimmt? Oder irgentwas anderes eckiges?
Im Schäkel wird das Band ja bissel gestaucht was warscheinlich auch nicht optimal ist, oder sehe ich das falsch?

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das nicht wirklich stört, aber Recht hast Du. Gut sind auch Schäkel (zumindest auf der Baumseite), da die die Querkräfte der Baumschlingen gut aufnehmen, da sind Karabiner nicht doll, aufgrund der Tatsache, dass der Verschluss bei Querbelastung nicht wirklich dicht ist. Ich hab letztens einen Bericht gelesen, wo HMS-Alukarabiner (25kN Bruchlast) im typischen Slackline-Setup eingespannt wurden. Die brachen wenn ich mich recht erinnere bei 4-7 kN. Aber auf die Schraubrichtung der Schäkel achten, sonst schraubst Du sie Dir beim Spannen auf.
Maria hat geschrieben:Die Ringe haben zwar einen etwas grösseren radius aber auch hier wird dies sicher nagativ sein?

Wechselseiting anbringen, dann gehts problemlos. Die Schraubverschlüsse der Karabiner sind ja auch dicker.
Maria hat geschrieben:Potenzierung:
Ich habe da gesehen das es mit Karabinern, Schäkeln und diversen Rollen gemacht wird. Welche erfahrungen habt Ihr gemacht? Was ist sinnvoll, gut und günstig?

Ich habe mir jetzt einen 1:6-Flaschenzug gebaut, mehr Spass am Basteln als preislich sinnvoll (wenn man die Zeit im Keller mit einberechnet). Es gibt 300kg-Flaschenzüge mit ansprechender Übersetzung für um die 20 Euronen bei Ebay. Sonst gehen auch zwei HMS-Karabiner und 4 Ultra-Legeres.
Maria hat geschrieben:Meine Versuche mit Schäkeln sind eher dürftig.
Habe ein paar mal aus Spaß an der Freud ne Sigma auf ca 20m gespannt : Linelocher, 5 Edelstahschäkel und die Slackliner.de Flex als Spannband... Es geht, aber es macht nicht wirklich spaß.

Was ich schon sagte, ohne Flaschenzug hängt es arg durch. Wobei auch das mal Spass macht. Die Reibung im Ellington wird recht schnell recht groß. Insofern bekommt man nicht so viel Kraft auf die Leine. (Wiederhole ich mich eigentlich???)
Maria hat geschrieben:Achso... Zughilfe... elend. Ich mache da eine Schlaufe mit einem Knoten und ziehe. Aber das ist au an den Händen...
Wie macht Ihr das.

kurzes Rundholz als Griff, Leine mit Mastwurf (heißt das glaube ich) drumzu.
Maria hat geschrieben:Mir ist schon klar das es ein paar Anbieter gibt die fertige Lösungen haben, aber das ist mir zu teuer und der eine oder andere verfolgt andere ansätze. Ich versuche das optimum zu bekommen :-?, wenn ich dann schon ein neues Setup haben möchte...

Bis denne, ich bin gespannt auf die Flaschenzugprofis


Viel Spass beim Basteln. Ich bastel mit auch immer alles selber zusammen, verbringe viel Zeit damit und hab am Ende genau so viel Geld ausgegeben, als wenn ich mir ne fertige Lösung gekauft hätte. Aber Spass hat es gemacht...
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