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Betonfundament für Slackline

Wie spannt man am entspanntesten eine Line?

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Beiträge insgesamt: 13408 • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4

Re: Betonfundament für Slackline

Beitragvon Milchkuh » 05.08.2009, 19:36

wenn ich mich noch dazu äußern darf, wirst du das problem haben, dass du nur mit sehr viel gewalt den pfahl in dein loch hinein, bzw. hinaus bekommen kannst, da da doch relativ hohe reibungskräfte wirken außerdem könnte es passieren, wenn der pfahl ein wenig wackelt, was unter spannung ja egal ist, aber durch die sehr einseitige belastung könnte die eine seite an der oberfläche kaputt gehen, was auch nicht sehr schön aussieht...
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Re: Betonfundament für Slackline

Beitragvon dieschraders » 06.08.2009, 20:19

Hallo Milchkuh,

Der Pfahl könnte ein Rundholz mit 16cm Durchmesser sein und würde dann ziemlich genau in das große Abflussrohr hinein passen. Somit wäre auch eine Verkantung ausgeschlossen.

Allerdings schwanke ich noch zwischen o. g. Holzpfahl und einem 6cm Metallpfosten (wie er an Verkehrszeichen montiert ist). Die machen auch einen recht stabilen Eindruck.

Egal welcher Haltepunkt verbaut wird, er würde mit etwa 90cm in der Erde (Beton) verschwinden und in einer Höhe von 50 o. 60cm oberhalb der Erde auf Zug belastet.

Im Falle des Metallpfosten hätte ich auch mehr Beton drumherum.

Reicht denn wohl ein solcher Schildermast aus :shock: :?
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Re: Betonfundament für Slackline

Beitragvon hank » 22.08.2009, 10:10

hallo,
auch neu hier, aber auf die frage hin hab ich mich registriert.

also...loch buddeln und kg-rohr einbetonieren ist an sich ne gute idee.
dabei hängt´s noch nich tmal unbedingt von der größe des betonklotzes ab den du unten im boden versenkst sondern eher noch von der tiefe.

ich denke 1m ist da schon angebracht.
wenn du nun 1m tief buddeln willst kommst du automatisch schon auf einen durchmesser des Lochs der mir ausreichend erscheint. aber: seiten grade abstechen und keinen trichter buddeln.

im beton brauchst du an und für sich keine eisen zur armierung, kannste aber machen wenn du auf nummer sicher gehen willst. bei einem eventuellen rückbau aber auf jeden fall sehr sehr viel arbeit.

den beton würde ich am besten direkt fertig im betonwerk kaufen, kann man da halbkubikmeterweise fix und fertig auf nen anhänger kippen lassen, aber achtung bei hohen temperaturen das der nicht austrocknet. beton härtet chemisch aus und braucht das enthaltene wasser für die reaktion, und nicht wie oft angenommen durch trocknung, also abdecken und nicht von der prallen sonne brutzeln lassen.
du kannst verschiedene betonqualitäten wählen und für diesen speziellen würde ich sogar einen hochfesten nehmen, der verträgt die entstehenden impulsartigen, hohen druckkräfte besser.

last but not least zum rohr. 150er kg-rohr sind bestimmt ausreichend. schaut euch doch einfach mal im baumarkt oder bei einem holzhändler nach ner guten kombination um damit der stamm schön sauber ins rohr flutscht und vor allem auch wieder raus.
inwieweit ein rohr wie sie für strassenschilder benutzt werden funktioniertweis ich nicht genau.
wackel doch mal an so nem schild und beurteile selbst oder mach deine line doch einfach mal an sowas fest, aber vorsicht die sind nicht alle wirklich tief einbetoniert.

also viel erfolg beim bau und ich hoffe ich konnte ein bissi klugscheißern :wink:
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Re: Betonfundament für Slackline

Beitragvon dieschraders » 22.08.2009, 16:32

Hallo Hank

vielen Dank für deinen "Klugschiess" :lol:
Die Löcher sind ausgemessen jetzt 80cm tief und 60x60cm breit. Tiefer komme ich ohne Spezialwerkzeug nicht. Zu viele Steine im Boden - ich bin steinreich.

Hoffe die 80cm reichen.
160er KG-Rohre habe ich schon. Einen entsprechenden Holzstamm bekomme ich vom local Holzdealer frisch aus dem Wald. Hat er zumindest versprochen...

Werde nächste Woche den Beton besorgen und nachberichten.


Markus

PS: beim slacken ist der Knoten jetzt geplatzt - kann jetzt eingermaßen sicher stehen, gehen und abspringen. Drehen und Aufspringen stehen nun auf dem Programm.
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Re: Betonfundament für Slackline

Beitragvon Crazy_AT » 22.08.2009, 18:11

Mal als Erfahrungsbericht:
Ich war voriges Wochenende bei einer kleineren Jonglierconvention und hab eine meiner Slacklines aufgespannt. Einer der Organisatoren wollte zwar noch am Abend vorher ein paar Bäume pflanzen, aber leider gabs keine Zauberbohnen mehr.
Also nahm ich einen Baum und einen Basketballkorbmast. Der war einbetoniert. Genauer gesagt, das Fundament war natürlich ein Betonklotz von ca. 1 m Länge mal 0,5 m Breite und der Stahlmast (knapp 10 cm im Quadrat) war mit vier dicken Schwerlastdübeln im Beton verankert.
Der Mast bog sich zwar ein klein wenig und beim Entspannen war die Schwingung deutlich zu merken, aber die Dübel gaben keinen Mucks von sich. Geht also auch so.
Wie tief der Klotz war, weiss ich nicht, ich hab nicht nachgebuddelt.
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Re: Betonfundament für Slackline

Beitragvon Michael » 24.08.2009, 20:56

Hallo zusammen,

ich hatte das selbe Problem und habe mir einfach große Erdnägel (auf der einen Seite) und einen Erschraubanker (auf der anderen Seite) gebaut.

In Verbindung mit zwei Stellböcken, welche die Line dann vom Boden anheben funktioniert das wirklich super und ist in 10 Min. aufgebaut. Hält einwandfrei, kann wieder entfernt werden und ist eigentlich auf ganz normalem Rasen, einer Wiese, einem Acker etc. ohne Probleme machbar.

Wenn sich jemand dafür interessiert, bitte einfach bei mir melden.

Gruß
Michael
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Re: Betonfundament für Slackline

Beitragvon jayjay » 24.08.2009, 22:43

was für ne größe erdnägel haste denn verwendet?
und wieviele?
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