Ed van Slack hat geschrieben:6. ... Denn auf einem Bein stehst Du immer sicherer wie auf zwei. Zumindest auf der Line!
Das möcht ich jetzt aber mal auf kürzere und nicht zu schlaffe Tricklines einschränken. Auf Jumplines gilts natürlich am meisten.
Hängt die Leine aber relativ schlaff (in der Extremform Rodeo), so kannst du sie mit zwei Füßen viel leichter kontrollieren. Bei Longlines aufgrund der hohen Eigenmasse der Leine sowieso, da sollte man mit jedem Schritt so schnell wie möglich den zweiten Fuß wieder auf die Leine bekommen - alles andere kostet unnötig Kraft.
Aber auf solchen Lines macht man eher keine Aufsprungtricks, schon gar nicht mit Drehung.
Um noch was zum Thema beizutragen: Ich bin ja selbst nicht so der Jumper und hab mich am Anfang (abgesehen vom normalen Aufspringen) ziemlich schwer getan, überhaupt was zu probieren. Mir hat es dann kopfmäßig sehr geholfen, erstens geeignete Schuhe zu tragen und zweitens meine ersten Sprungversuche kurz vor dem Ende richtung Fixpunkt zu unternehmen. So kann man erstmal die Hemmschwelle im Kopf abbauen und kriegt ein Gefühl für die Bewegung. So hab ich dann auch mal angefangen, die 180°-Sprungdrehung zu üben. Erst danach hab ich das mal mit der Aufsprungdrehung probiert und das ging dann einfach. Und wenn es nicht ging, dann waren die Absprungsreflexe schon so gut trainiert, daß es kein Problem war.
Naja, man müßte mal wieder bissel rumhüpfen üben ... fehlt mir nur meistens die Motivation. Es strengt an, man fällt viel runter (muß also viel wieder aufsteigen), man kommt ins schwitzen ... da fehlt mir irgendwie der Flow. Ich sollt wohl mal 'ne Selbsthilfegruppe "wie motivier ich mich für die Jumpline" gründen.



