|
AnfängerproblemeModeratoren: steilwandtaucher, eisenfinger
Beiträge insgesamt: 13390
• Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
Re: Anfängerproblemeich bin auch relativ neu auf dem band, aber ich habe festgestellt, das man einfacher drauflaufen kann wenn man wippend läuft (für anfänger) so schlägt die slackline nich nach links oder rechts sondern nur leicht nachunten aus (VORSICHT NICHT ÜBERTREIBEN KANN SCHMERZHAFT ENDEN!)
Armageddon was yesterday!
Re: Anfängerproblemealso ich hab nie irgentwas mit stöcken oder so gemacht...
einfach in die mitte der leine und hoch. das hat dann zwar nur 2-3sek gehalten bis ich wieder unten lag doch nach ein bis zwei stunden kommen dann schon die ersten kleinen schritte.
Re: AnfängerproblemeMir haben folgende Tips aus verschiedenen Beiträgen geholfen, nichts Neues, aber einfach noch mal zusammengefasst:
-Ratsche möglichst nah an den Fixpunkt bringen, dann schwingt es weniger -Füsse hintereinander, parallel auf die Line stellen (nicht quer, tut auch irgendwann weh) -Barfuss laufen -Einen Punkt am Ende der Line fixieren (nicht auf die Line schauen) -Nach jedem Schritt zunächst wieder "stabilisieren", dann weiterlaufen -Verständnis dafür entwickeln, dass man ein "starkes" und ein "schwaches" Bein hat -Üben, auf einem Bein zu stehen (auch dem schwachen) -Verständnis dafür entwickeln, dass es verschiedene "Resonanzabschnitte" auf der Line gibt - Hochfrequenter Anfang (das frustriert am Anfang am Meisten, da man kaum über diesen Abschnitt hinaus kommt), Mittelzone mit weicher, ausgeprägter Amplitude, Endstück wie Anfang -Experimentieren mit verschiedenen Spannungen Ich habe es nach ein paar Stunden (über drei Tage verteilt) geschafft, ca. 12 Meter sicher zu schaffen und bin für größere Längen motiviert. Habe eine 25-m Gibbon (50 mm) mit Ratsche (gibt es gerade bei Miles and More), bin dicht an der 40 und mäßig sportlich. Also noch mal eine extra-Motivation für die Kids im Forum Checkt auch noch mal die Tips zum materialschonenden Abbau bei Ratschenverwendung, der Verschleiß ist doch schon nach ein paar Stunden deutlich sichtbar.
Re: Anfängerprobleme[ot]@mfunky: Hab ich da jemandem den Namen Weggeschnappt?
Mors est quies viatoris - finis est omnis laboris.
Re: AnfängerproblemeIch hatte, nachdem ich kurz angeboten hatte für einen Workshop von Freizeitbetreuern meine Line zur Verfügung zu stellen (ich hatte sie mir kurz nach Weihnachten bestellt), unversehends zum Workshopleiter gekürt worden und musste a) relativ schnell lernen richtig auf der Line zu gehen und zu stehen und b) mich mit Ohli, meinem Workshoppartner (den ich mir schnell ins Boot geholt habe) schnellstens ein Konzept überlegen, wie man am besten und schnellsten jungen Menschen das Slacklinen beibringt:
By the way: Wir haben ab Februar (nachdem der Schnee weg war) jede Woche einmal jeweils 1 1/2 Stunden "trainiert" - der Workshop fand Mitte April statt - bis dahin war bei uns laufen, rückwärts laufen, drehen und "in die hocke gehen" drin!). Das erste Mal habe ich letztes Jahr im Sommer kurz auf einer Slackline gestanden - danach bis Februar nicht! Diese Tipps sind bei der Erstellung des Workshops heraus gekommen und wurden im Selbstversuch getestet! Einige Sachen haben meine Vorredner schon gesagt und sie mögen mir verzeihen wenn ich es hier noch einmal wiederhole! - die Slackline maximal auf 5 bis 7 Meter Länge, in Kniehöhe Spannen! wenn die Line länger gespannt ist, ist sie wesentlich schwerer ruhig zu halten! Länger spannen kann man später immer noch! Die Höhe hat einen psychologischen Grund! Je niedriger, desto weniger Aua beim Fallen! - für den Anfang zu zweit oder zu dritt sein und gegenseitig helfen - einer läuft, an beiden Seiten geben die anderen zwei Handführung! Aber möglichst schnell auf die Hilfe verzichten! Hilfreich vom "Helfer" Schulter oder Hand nur "anbieten". Eventuell "Oberarmgriff" - als Aufstiegspunkt das erste Drittel, aber eher Richtung Mitte der Line aussuchen. Dort ist die Line wesentlich ruhiger. Gerade wenn sie auf 5 bis 7 Metern gespannt ist! - Ein seitliches "Wackeln" beim Aufstellen des Fußes auf die Line ist ganz normal - Trick um das beim Aufsteigen zu verhindern: das Bein das am Boden Steht als Stabilisierung direkt neben den Fuß auf der Line stellen! Das Wackeln vergeht, sobald das Hirn die Ausgleichsbewegungen automatisiert hat, bzw das Bein durch Training gestärkt ist! - merken, welcher Fuß der Stärkere ist. Es sind nie beide gleich stark! Aber auch irgendwann (wenn das Laufen geht) das Aufsteigen mit dem "schwachen" Fuß üben! - ganz wichtig: Sich Zeit nehmen und auch geben! Wenn es nicht sofort klappt, oder der erste Schritt funktioniert, aber der zweite nicht, nicht zu viel wollen! Man muss kein Wettrennen gewinnen! Jeder slackt für sich allein! Keinen Wettbewerb daraus machen! Lieber einen Schritt vorm Fallen freiwillig von der Line kontrolliert abgehen! Wenn die Konzentration nachlässt - aufhören! Verletzungsgefahr wird hoch! - für den Anfang mit beiden Füßen hintereinander auf der Slackline stehen! einfach nur stehen und ausbalancieren! Nicht gehen! Dadurch Verbindung mit der Line aufnehmen! Was macht die Line mit mir!? Welche Ausgleichsbewegungen muss / kann ich machen! - Barfuß ist für den Anfang - meiner Meinung nach besser, weil man eher spürt welche Ausgleichsbewegungen man machen muss! Dadurch ist das Slacklinen auch ganzheitlicher! Sehen, Fühlen.... - einen Fixen Punkt auf der anderen Seite (Befestigungspunkt) der Line anstarren! Eine Möglichkeit ist die Hebel/Langhebelratsche! Nicht auf die Füße oder die Line sehen! - Körperspannung aufbauen und halten! Unabdingbar, außerdem werden beim Slacklinen sehr viele Muskeln beansprucht und trainiert! (Vorsicht Muskelkater!) - Aber auch "Bauch - Beine - Po" - als nächste Übung beim Stehen ein Bein von der Line nehmen und leicht seitlich wegstrecken, das Bein wieder auf die Line stellen, das andere Bein wegstrecken! wenn man sich da sicher fühlt: - den ersten Schritt gehen! Danach sofort wieder stehen und ausgleichen! Das mag für den ein oder anderen befremdlich, schwer wirken und auch aussehen, aber diese Gleichgewichtsübungen zahlen sich sehr schnell und sehr hoch aus! - nach dem "stehen, 1 Schritt gehen, stehen, 1 Schritt gehen, stehen" die nächste Steigerung "Stehen, 2 Schritt gehen, Stehen usw." ausprobieren! - danach immer weiter steigern, bzw. versuchen mehrere Schritte zu gehen! Man kann auch nach der "Stehen, 2 Schritt gehen" Übung dazu übergehen mehrere Schritte zu gehen, weil das Grundprinzip sicherlich vom Kopf verinnerlicht wurde! - Das Ausgleichen durch das Auspendeln mit dem Fuß der nicht auf der Line steht, kommt automatisch und soll hier natürlich auch nicht vergessen werden! diese "Übung" kann man - insbesondere wenn man mit Kindergruppen arbeitet - direkt nach dem "einen Fuß von der Line nehmen" mit einflechten! Kinder brauchen früher als Erwachsene ein Erfolgserlebnis und geben unter Umständen zu früh auf! - den eigenen Körper als Pendel Betrachten, das am Kopf aufgehängt ist! Hilft das Gleichgewicht besser zu halten! Ich hoffe ihr könnt mit den Tipps etwas anfangen! Was ich geschrieben haben, soll auch nur als Tipps wahr genommen werden! Als nette Vorschläge und nicht als: So und nicht anders! in diesem Sinne WTL
Beiträge insgesamt: 13390
• Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
Zurück zu Gehen und andere Tricks Wer ist online?Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast |
Insgesamt |