@Fluid Flo zum Kommentieren: Ich hab dir mal 'ne Private Message geschickt.
Zum Fangen: Meine Strategie, fangen zu lernen, hier zu beschreiben ufert glaub ich in einen längeren Text aus. Bin jetzt auch zu faul, das hier in einen themenfremden Thread zu schreiben. Wenn ich mal Zeit und Lust habe, mach dazu 'nen Blogeintrag, vielleicht auch mit 'nem kleinen Video.
Zu Man On Wire: Hab den Film gesehen und er ist definitiv sehr empfehlenswert. Weniger wegen der spektakulären Aktion an sich (davon gibts sowieso nur ein paar Fotos).
Viel interessanter sind die Vorbereitungen, der logistische Aufwand und vor allem die Gruppendynamik unter den an der Aktion beteiligten Leuten - darauf liegt auch der Schwerpunkt des Filmes. Es kommt bei den Interviews ziemlich deutlich heraus, was für ein egozentrisches Arschloch Pilippe Petit damals war (und wohl eigentlich immer noch ist). Er ist ein begnadeter Balancekünstler, aber menschlich hat er bei dieser Aktion total versagt. Ohne die Hilfe und teilweise großen Opfer seiner Freunde hätte er diesen Coup niemals durchziehen können - trotzdem ließ er sie nach dem Gelingen der Aktion fallen.
Andererseits gelang es ihm, seine Freunde so für die Aktion zu begeistern, daß sie selbst heute noch mit Leuchten in den Augen von dem damals Erlebten erzählen. Insgesamt ist das, was zum Thema Motivation erzählt wird, ziemlich interessant.
Uns Slackliner interessieren natürlich auch die alten Filmaufnahmen von den Trainings-Sessions, wo man den jungen Petit balancieren sieht. Gerade wenn er ohne Balancierstange unterwegs ist, sind die Bewegungen zum Slacklinen doch ziemlich ähnlich und wir können ganz gut nachvollziehen, wie es sich anfühlt, da oben auf dem Seil zu stehen.



