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selbst gebauter Baumschutz

Allgemeines, Dies und Das zum Thema Slackline

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Beiträge insgesamt: 13367 • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3

Re: selbst gebauter Baumschutz

Beitragvon eisenfinger » 02.03.2010, 14:02

Um das ganze mal abzukürzen:

Ja, Bäume können und werden sterben wenn Sie ohne Schutz beslackt werden. Das sollte jedem klar sein.
Und, ja es ist richtig das quasi alles als Baumschutz verwendet werden kann, wenn es denn den Baum vor Abrieb schützt.

Und jetzt lassen wir die elendige Diskussion, ist das gut, ist das schlecht, muss das sein, wer hat den längsten etc.

Baumschutz gehört zum slacken dazu wie der Baum und die Slackline.
Basta! Aus!

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Re: selbst gebauter Baumschutz

Beitragvon Damon » 02.03.2010, 14:25

sry sry sry, ich will ja eigentlich keine diskussion anfangen
isch nur so, das ich den sinn im baumschutz halt noch nich so ganz versteh, es aber gern würde.

hat einer von euch wirklich mal gesehn, das der baum gestorben isch wegem slacken ohne line und hätte in dem fall nen baumschutz den baum gerettet.

des mit der kambiumverletzung könnt ich ja verstehn, oder mit der wasserzufuhr, aber da is der druck und die dauer doch viel zu klein.

un die borke wird zwar a bissle verletzt, aber ich hab mal gehört die besteht ja eh fast nur asu totem material und ist nur nen schutz. wenn der weg isch kann der baum natürlich sterben, aber schaff ich des echt mit net slackline? voher geht die doch kaputt, oder?
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Re: selbst gebauter Baumschutz

Beitragvon eisenfinger » 02.03.2010, 14:34

Nein! Falsch.

denn gerade im Wachstum ( also jetzt im Frühjahr ) wo Du Deine Slackline ausholen willst, ist die Borke extrem empfindlich.

Durch kleinste Verletzungen der Rinde können sich Pilze oder andere Parasiten in der Rinde Festsetzen und der Baum wird krank.

Jut jetzt?

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Re: selbst gebauter Baumschutz

Beitragvon Damon » 02.03.2010, 21:05

ja, des mitm frühling stimmt. find ich voll blöd, da freut man sich, dass der winter vorbei isch un schönes wetter isch und dann is gerade da slacken doof...
aber is es nich so, ich habs jedenfalls irgendwo gelesen, dass wenn der baum wächst die borke aufplatzt?
so entsteht ja auch bei vielen bäume die richtig raue oberfläche, die ja zum slacken besser geeignet isch.
und wenn nen baum nen ast, durch nen blitz etc., verliert, dann geht er ja au net kaputt und regeneriert sich wieder.

aber ich bedank mich hier mal, das ihr mir geholfen habt. hab zwwcks baumschutz echt noch was dazugelernt^^
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Re: selbst gebauter Baumschutz

Beitragvon punky » 09.10.2011, 19:57

verstehe ich das richtig:
wenn mein Baumschutz zu kurz ist, dann mache ich den Baumschutz nicht hinten an den Baum wo ich den grössten druck habe, sondern ich mache ihn vorne richtung slackline, weil die sich bewegt und so am Baum reibt ?

hatte mich auch gewundert dass doch das bisschen filz nicht gross einfluss hat auf druckverteilung ;)
Dass man nur mit Baumschutz slackt ist mir klar. Hatte drum auch einen sauteuer zu meiner gibbon travelline hinzubestellt. aber eben, der ist an den allermeisten bäumen hier zu klein.
Mittlerweile habe ich schilder gesehen. in Zürich ist slacklinenen nur mit Baumschutz erlaubt.
Mache mir auch gedanken und möchte wirklich nicht dass durch mein geslacke jemals was an nem Baum sichtbar wird.
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Re: selbst gebauter Baumschutz

Beitragvon mariner » 10.10.2011, 09:50

Die belasteste (Gott, was für ein Wort) Stelle ist auf jeden Fall die, wo sich die Baumschlinge von der Borke löst. Dort entsteht Reibung, die die Borke zerstört. Daher ist es auch imminent wichtig, dass bei verstellbaren Schlingen die Schnalle nicht dort zum Liegen kommt.
Auch sollte man die Schlingen auf keinen Fall schnürend einbauen (zwei mal rumwickeln und dann nur die Enden in den Schäkel), da der Baum komplett abgewürgt wird und der Flüssigkeitstransport komplett unterbunden wird. Auch kann es es bei einem solchen Aufbau (ebenso wie bei zweiteiligen Systemen) Querbelastung beim Spannen (äußert ich bei der Gibbon in lautem Knacken, wenn die Schlinge nachrutscht) geben, die den Baum erheblich belasten.
Ansonsten gilt natürlich, je dicker, desdo besser und je mehr Spannung, umso wichtiger ist Baumschutz. Ansonsten ist es auch viel einfacher, die Line aufzubauen, wenn man die Schlingen vorher ankletten oder anderweitig festmachen kann.
Ich benutze die Klettdinger vom Eisenfinger (reimt sich) und hab mir für längere Lines noch Pads aus Teppichfliesen gemacht, von denen dann drei unter die Schlinge kommen. Ich denke, das sollte ausreichen.
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Re: selbst gebauter Baumschutz

Beitragvon TigerTobi » 10.10.2011, 20:44

Also jetzt mal ohne die ganze Diskussion gelesen zu haben (war mir einfach zu viel :wink: )
Ich hab mir einfach im Baumarkt ein stück Kunstrasen gekauft. Erstens kann man genau die größe nehmen die man braucht. Zweitens isses einfach spott billig und funktioniert super.
lg tobi
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